7104 Oscilloscope


Das Tektronix 7104 ist ein Analog Oszilloskop mit einer Bandbreite von 1 GHz in Verbindung mit einem 50 Ohm Vertikalverstärker Einschub 7A29. Schnellste kalibrierte Horizontalablenkung 200 Pikosekunden/Skalenteilstrich. Die schnellen Zeitbasen 7B10und 7B15 sind für die Verwendung in diesem Oszilloskop zu empfehlen. Die meisten anderen 7000er Einschübe können auch verwendet werden, jedoch nicht alle (bitte siehe im Manual, manche Einschübe sind ausdrücklich nicht erlaubt). Es ist eines der schnellsten (oder das) analogen Serien-Oszilloskope, das je gebaut worden ist. Die eingebaute Micro Channel CRT ist eine Sonderbauform, die diese schnelle Zeitablenkung darstellen kann über eine extrem hohe Schreibgeschwindigkeit verfügt und eine hohe Helligkeitsdynamik besitzt, selbst nur kurz erscheinende Signale werden gut dargestellt.. Die genauen technischen Daten und die Anwendungen können aus den Katalogen oder dem Manual entnommen werden, beides ist im Internet zu finden.

The Tektronix 7104 Oscilloscope is one of the fastest analog scopes ever build. It has an bandwith of 1 GHz using a 50 ohm 7A29 vertical amplifier. The 7B10 oder 7B15 time base allows an fastest calibrated sweep rate of 200 picoseconds/Division. See the catalogues and the instruction manual for technical details and specifications, both papers can be found in the internet.






Heike und Andreas danke für das allererste Bild von diesem Oszilloskop, es wird bleiben.

Weitere Bilder:































Screenshot:




Shows the fast rise output of a PG506, with a 7A29 amplifier in a 7104 mainframe, extra readout information comes from a 7M13 unit. Photo taken with a Olympus E-510 four-thirds digital camera with 35mm macro lenses.


Die micro channel plate Röhre hat den Vorteil, das sie seltene erscheinende Signale noch mit voller Helligkeit darstellen kann. Fast alle anderen Oszilloskope mit Standard CRT zeigen bei einigen besonderen Signalformen gar nichts mehr, während das 7104 diese Signale noch fangen kann. Gerade im Hochgeschwindkeitsbereich von Digitalsignalen können damit z.B. Trigger Ausreißer dargestellt werden, oder selten auftretende Formen von Jitter, Implusen usw. - siehe Kataloge -. Diese Röhre hat nur eine Größe von 0.8cm/DIV im GEgensatz zu den üblichen größeren 1cm/DIV Röhren.

The micro channel plate has not only the advantage under low repetitve signals, the beam can focused also very sharp, see the sharp readout numbers, that's brilliant. This CRT has only a 0,8cm/DIV dimension, not the widely used bigger 1cm/DIV CRT.

Ein deratiger Helligkeitsvorteil hat auch seine Nachteile:


die 7104 Röhre muss sehr pfleglich behandelt werden, die Strahlenergie kann bei diesem Röhrentyp sehr schnell permanente Einbrennspuren verursachen. Um den Benutzer auf einen zu hell eingestellten Strahl hinzuweisen hat der Hersteller neben der CRT eine gelbe Leuchtdiode platziert, die anfängt zu leuchten als Hinweis bitte die Strahlstärke zu reduzieren, wird dies ignoriert erfolgt nach ca. 20 Minuten eine automatische Abschaltung. Die Leuchtdiode ist zweistufig, fängt sie an zu blinken soll möglichst sofort die Strahlstärke reduziert werden, ansonsten erfolgt die automatische Abschaltung sehr bald.

Man soll nicht der Auffassung sein durch diesen optischen Warnhinweis in Verbindung mit der automatischen Abschaltung sei die Röhre sicher gegen Einbrennen, das ist sie nicht. Ich möchte es nicht probieren, aber bei voll aufgedrehter Helligkeit und passenden Signalen können sicherlich wenige Sekunden ausreichend sein um Einbrennspuren zu verursachen. Anderseits muss das Gerät kurz die Möglichkeit geben die Strahlstärke voll auszunutzen um gerade seltene Ereignisse im Signal darstellen zu können. Ein ganz einfacher Vergleich, sehr leistungsstarke Fahrzeuge lassen dem Benutzer auch die Möglichkeit die Leistung vollends auszunutzen ohne ihn zu beschränken, wer da nicht bedacht und erfahren an die Sache geht kann die Folgen erahnen, bei diesem sehr leistungsstarkem Oszilloskop ist das genauso.

The yellow LED warns the user about a too high CRT intensitiy, after 20 minutes the instrument shuts down. If the LED blinks you should reduce CRT intensity soon as possible, after some minutes the instrument shuts down. The LED remind the user not to set intensity too high - beam energy burn-in phosphor. This micro-channel CRT is very sensitive, use it with care. I don't want to test it, but I think some seconds under full intensity combined with suitable signals burn-in the CRT already. It's a very powerful instrument, but like a muscle car it needs a good user.


Searching for burn-in marks:




Beam settings in the photo above:



Photo with burn-in marks in a used 7104:
Fortunately there are no big marks or signal curves from misuse, thank you former user my dear. These marks are typical for a normal operating history and they are not visible under normal operating settings, but on the burn-in areas reduced MCP sensitivity.


My recommendations:



Take care for these wonderful instrument - build anymore.


Another example how a burn-in mark in a CRT looks:



This is a CRT photo from my 7834 storage oscilloscope operating in the bistable mode. Shown there is a waveform of a Type 109 Pulse Generator. In the background you see a triangle waveform and some horizontal lines, burn-in traces, they disappear anymore. There was too much intensity and beam energy on the CRT, I don't know under which intensity the trace stands and for how long. Fortunately that's the only operating mode showing marks, other modes don't show.


www.amplifier.cd