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Zusammenfassung

Zusammenfassung der Live-Versuche







Unsere Live-Versuche haben, wie man in den Grafiken erkennen kann, ein sicherlich unerwartetes Ergebnis gebracht. Demnach haben beide 48 kHz-Wandler besser abgeschnitten als die beiden 96 kHz-Wandler. Weit abgeschlagen sind die beiden Vertreter der Wandler mit 44,1 kHz bei 16 Bit, die signifikant vom analogen Referenzsignal unterschieden werde konnten.

Aufgrund dieser Ergebnisse können wir folgende Schlüsse ziehen: Die mit 48 kHz gewandelten Signale lassen sich vom analogen Referenzsignal bei unserem Versuchsaufbau kaum unterscheiden. Die mit 96 kHz gesampleten Signale können besser unterschieden werden und im Falle des Wandlers von SEK´D sogar signifikant bei einem Signifikanzniveau von 5%.

Wir können daraus schließen, dass eventuelle Vorteile, die eine höhere Samplefrequenz bieten könnten, überdeckt werden von anderen klangbeeinflussenden Wandlereigenschaften, wie etwa den bereits erwähnten analogen Ein- und Ausgangsschaltungen. Der Verdacht liegt nahe, dass die möglichen positiven Effekte - von negativen gehen wir nicht aus - einer höheren Abtastfrequenz sehr gering ausfallen und bei den klanglichen Eigenschaften kaum eine Rolle spielen.

Allem Anschein nach ist das Format 48 kHz bei 24 Bit ausreichend, um eine nicht mehr von der analogen Referenz zu unterscheidende digitale Wandlung durchzuführen.


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