HauptseiteProjekteDiplomarbeiten → 96 kHz contra 48 kHz

2. Versuch

Im Vorfeld der Hörtests haben wir für den zweiten Versuch Aufnahmen in 96 kHz/24 bit erstellt. Dafür wurden wieder die Mikrofone Schoeps MK2H mit Millennia HV-3-Mikrofonvorverstärker in AB-Zweispurtechnik benutzt. Dieses Signal haben wir mit einem Prototypen des SEK´D ADDA 2496 S-Wandlers, der uns ebenso wie der Millennia HV-3 und die Mikrofone freundlicherweise für einen längeren Zeitraum zur Verfügung stand, mit 96 kHz Samplingfrequenz gewandelt und mit Samplitude 2496 auf Harddisk aufgezeichnet. Natürlich ist nach der Bandbegrenzung durch das Doublerating des Audio-Cubes das Frequenzspektrum des bis über 40 kHz reichenden Nutzsignals auf 24 kHz begrenzt und kann in dem anschließenden Upsampling auf 96 kHz nicht wieder zurückgewonnen werden (siehe FFT 1 und 2).





Die verschiedenen Testsignale mit 96 kHz und eigentlichen 48 kHz wurden aus Samplitude 2496 über den SEK´D ADDA 2496 S abgespielt und durchliefen bei den Hörtests die schon in Versuch 1 beschriebene Strecke von der Bryston-Vorstufe bis zu den Lautsprechern bzw. Kopfhörern.

Bei unserem zweiten Versuch verwendeten wir als Testsignale einen Ausschnitt aus der Suite zu „Romeo und Julia” von Serge Prokofiev, ein vom IRT erstelltes Rauschspektrum und als zeitkritisches, extrem impulshaftes Signal eine Aufnahme zweier zusammenschlagender Holzbrettchen. Der Testsablauf erfolgte wie im ersten Versuch.





Die Testhörer mussten bei der Bewertung der gehörten Signale angeben, welche der von uns in der Tabelle vorgegebenen Kriterien von den Testsignalen besser erfüllt wurden. Hierbei hatten sie die Möglichkeit, sich für eins der Signale oder keines von beiden zu entscheiden. Weiterhin bestand die Möglichkeit, zu jeder Bewertung der einzelnen Kriterien ergänzende Kommentare hinzuzufügen. Folgende Kriterien waren vorgegeben:

Daran schloss sich der Bewertungsabschnitt für die Verifizierung an.


[zurück] [weiter]

© Hochschule für Musik Detmold, Erich-Thienhaus-Institut | Impressum