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Versuchsergebnisse

Auswertung der Ergebnisse der Live - Hörversuche

Die folgenden Grafiken stellen übersichtlich die Ergebnisse für die einzelnen Wandler dar. Drei kleine Hinweise erleichtern das Lesen der Diagramme. Stark unterschiedliche Längen zweier benachbarter Balken weisen eine Klangdifferenz zugunsten des Signals auf, das durch den längeren Balken repräsentiert wird. Die Balkenlängen könne prozentual gelesen werden, da die Länge der y-Achse der Teilnehmerzahl für den jeweiligen Wandler entspricht. Insgesamt kurze Balken bedeuten demnach, dass die Testpersonen in ihrer Entscheidung eher zögerlich waren und ein Unterschied eher gering ist. Insgesamt längere Balken bedeuten, dass die Testpersonen entscheidungsfreudiger waren, und ein größerer Unterschied der Signale ist wahrscheinlich. Der blaue Balken sagt schließlich aus, wie viele Testpersonen angaben, kein Signal zu bevorzugen, was nicht heißen muss, dass kein Unterschied vorlag.

SEK'D 96 kHz - Analog



Das Diagramm zeigt die Summe der Ergebnisse aller Hörbeispiele, in denen der 96 kHz-ADDA Wandler von SEK'D mit dem analogen Signal verglichen wurde. Der SEK'D Wandler konnte im Vergleich mit dem analogen Referenzsignal als einziger Wandler der 96 kHz- und 48 kHz-Klasse signifikant herausgehört werden. Wie die Tabelle zeigt, werden besonders die Höhenwiedergabe und danach die Natürlichkeit der Klangfarbe bei dem analogen Referenzsignal bevorzugt, was auch zu einer insgesamt besseren Beurteilung des letzteren Signals führt. Die Balkenlängen sind relativ lang und spiegeln die Entscheidungsfreudigkeit bei der Beurteilung wider. Das relativ schlechte Abschneiden des SEK'D-Wandlers muss auch auf ein frühes Prototypenstadium zurückgeführt werden. Das Serienmodell, welches uns leider noch nicht zur Verfügung stand, hätte vermutlich besser abgeschnitten.

dCS 96 kHz - Analog



Der 96kHz Wandler von dCS liegt in der Beurteilung der Klangfarbe und Höhenwiedergabe auch leicht hinter der analogen Referenz, die Unterschiede fallen aber nicht ganz so stark aus. Dennoch ist die Tendenz zu beobachten, dass die analoge Referenz insgesamt bevorzugt wurde. Der Wandler konnte insgesamt bei der blinden Zuordnung nicht so sicher wiedererkannt werden wie der SEK'D-Wandler.


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